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17.12.2017 - VfL Wolfhagen ist neuer Jugendligameister

Die Mannschaft des VfL Wolfhagen errang in Aschaffenburg-Obernau den Titel des Hessischen Jugendligameisters. Foto: Helmut Gasper

Vizemeister wurde das Team des SC Kleinostheim. Foto: Helmut Gasper


Die Bronzemedaille erkämpfte die Nachwuchsmannschaft des KSV Seeheim. Foto: Gerhard Götz


Ungeschlagen beendete Marat Kardanov (blau) vom VfL Wolfhagen das Turnier in Obernau. Der Wolfhagener fegte Sebastian Wolny nach 50 Sekunden mit 15:0 von der Matte. Fotos: Helmut Gasper


16:0 besiegte Wolfhagens Nick Eckenberger (blau) den Kleinostheimer Alexander Maaß.


Mike Seel (rot) erzielte einen von drei Kleinostheimer Einzelsiegen im Finale gegen Wolfhagen.


Tomke Liewald (blau) schulterte Dion Radebold und trug einen Zähler zum 7:2-Erfolg des KSV Seeheim im kleinen Finale um Platz drei gegen Titelverteidiger TSV Gailbach bei.

Der Titel des Hessischen Jugendligameisters geht erstmals nach Nordhessen. Im Finale des Endrundenturniers in Aschaffenburg-Obernau besiegte der VfL Wolfhagen den SC Kleinostheim mit 6:3 und durfte den Karl-Krausert-Wanderpokal für ein Jahr mit nach Nordhessen nehmen. Den Bronzeplatz belegte der KSV Rimbach, der im kleinen Finale Titelverteidiger TSV Gailbach mit 7:2 bezwang.

Die Jugendliga Hessen ist seit Jahren der stimmungsvolle Saisonhöhepunkt im Nachwuchsbereich des Hessischen Ringer-Verbandes. Für einen Motivationsschub sorgte auch diesmal eine Zuschaueranzahl, von der mancher Verein in seinen Mannschaftkämpfen der Aktiven nur träumen kann. "Solche Zuschauerzahlen gibt es oft nicht in zwei Mannschaftskämpfen zusammengenommen", schwärmte HRV-Jugendreferent Roland Görisch, der in Obernau als Veranstaltungsleiter fungierte.

Aber nicht nur die Publikumsgunst, sondern auch die Leistungen stimmten in Obernau. "Die Qualität des Endrundenturniers hat zugenommen", wertete Rimbachs Trainer Laszlo Antunovits und ergänzte: "In früheren Jahren waren die Leistungsunterschiede zwischen den Mannschaften viel größer als heute. Heute kann fast jede Mannschaft jede andere schlagen." Antunovits Team, der zweimalige Titelgewinner KSV Rimbach, bekam das nachdrücklich zu spüren. Mit nur einer Niederlage belastet, reichte es am Ende nur zu Platz drei im B-Pool und damit zum Platzierungskampf um Platz fünf.

Während sich im B-Pool der VfL Wolfhagen mit vier deutlichen Siegen sicher für das Halbfinale qualifizierte, ging es im A-Pool ganz eng zu. SC Kleinostheim, KSV Seeheim und KSV Rimbach besiegten sich gegenseitig, waren am Ende punktgleich. Kleinostheim gewann gegen Seeheim 6:3, unterlag aber Rimbach mit 4:5. Seeheim gewann gegen Rimbach mit 7:2. Kleinostheim und Seeheim hatten im direkten Vergleich der punktgleichen Mannschaften jeweils zehn und Rimbach sieben Pluszähler erzielt. Weil Kleinostheim den direkten Vergleich gegen Seeheim gewonnen hatte, ergab sich die Poolplatzierung Kleinostheim vor Seeheim und Rimbach. Im A-Pool erreichte der TSV Gailbach nach zwei Siegen gegen ASV Schaafheim und SG Arheilgen und der Niederlage gegen Wolfhagen das Halbfinale. Etwas klarer dann die Verhältnisse in den Halbfinals, wo sich Wolfhagen gegen Seeheim ebenso sicher durchsetzte wie Kleinostheim gegen Gailbach.

Austragungsmodus
Der Meister der Jugendliga Hessen wird in zwei Phasen ermittelt. In der Gruppenphase qualifizieren sich zunächst die beiden Erstplazierten der vier Gruppen für das Finalturnier. Hinzu kommen Titelverteidiger (diesmal der TSV Gailbach) und ein Nordhessenvertreter (diesmal der VfL Wolfhagen), der aufgrund der geographischen Lage nicht an den Gruppenkämpfen teilnehmen muss. Zu Beginn des Finalturniers werden die Finalteilnehmer in zwei Pools gelost, in denen Jeder gegen Jeden zu ringen hatte. Die beiden Poolersten ringen über Kreuz (Erster Pool A gegen Zweiter Pool B und Zweiter Pool A gegen Erster Pool B) ein Halbfinale. Die beiden Halbfinalsieger bestreiten das Finale, die beiden Verlierer das kleine Finale um Platz drei.

Beim Endrundenturnier in Obernau kämpften im Pool A die Mannschaften des SV Fahrenbach, SC Kleinostheim, KSV Seeheim, KSC Hösbach und KSV Rimbach. Im Pool B waren es TSV Gailbach, ASV Schaafheim, SG Arheilgen, KSV Waldaschaff und VfL Wolfhagen.

Eine Mannschaft besteht jeweils aus neun Ringern, wobei eine Klasse ausschließlich für Mädchen bestimmt ist. In den vier leichtesten Gewichtsklassen können zudem auch Mädchen ringen, sie können sich dort auch mit Jungs messen.

Ergebnisse
SV Fahrenbach - SC Kleinostheim 3 : 6
KSV Seeheim - KSC Hösbach 7 : 2
TSV Gailbach - ASV Schaafheim 5 : 4
SG Arheilgen - KSV Waldaschaff 6 : 3
KSV Rimbach - SV Fahrenbach 7 : 2
SC Kleinostheim - KSV Seeheim 6 : 3
VFL Wolfhagen - TSV Gailbach 7 : 1
ASV Schaafheim - SG Arheilgen 3 : 6
KSC Hösbach - SV Fahrenbach 4 : 5
KSV Rimbach - SC Kleinostheim 5 : 4
KSV Waldaschaff - TSV Gailbach 4 : 5
VFL Wolfhagen - ASV Schaafheim 6 : 3
KSV Seeheim - SV Fahrenbach 6 : 3
KSC Hösbach - KSV Rimbach 4 : 5
SG Arheilgen - TSV Gailbach 2 : 5
KSV Waldaschaff - VFL Wolfhagen 3 : 6
SC Kleinostheim - KSC Hösbach 5 : 4
KSV Seeheim - KSV Rimbach 7 : 2
ASV Schaafheim - KSV Waldaschaff 3 : 6
SG Arheilgen - VFL Wolfhagen 0 : 8
SC Kleinostheim - TSV Gailbach 6 : 3
VFL Wolfhagen - KSV Seeheim 7 : 2
Platzierungskampf 9+10: KSC Hösbach - ASV Schaafheim 6 : 3
Platzierungskampf 7+8: SV Fahrenbach - KSV Waldaschaff 4 : 5
Platzierungskampf 5+6: KSV Rimbach - SG Arheilgen 8 : 1
Finalkampf 3+4: TSV Gailbach - KSV Seeheim 2 : 7
Finale 1+2: SC Kleinostheim - VFL Wolfhagen 3 : 6

Platzierungen
1. VFL Wolfhagen
2. SC Kleinostheim
3. KSV Seeheim
4. TSV Gailbach
5. KSV Rimbach
6. SG Arheilgen
7. KSV Waldaschaff
8. SV Fahrenbach
9. KSC Hösbach
10. ASV Schaafheim

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